Accessible Maps: Barrierefreie Karten zur Verbesserung der Mobilität im Beruf

Ziel

Das Ziel des Projektes AccessibleMaps ist es, die räumliche Mobilität von Menschen mit Blindheit oder Mobilitätseinschränkung im beruflichen Kontext zu verbessern und damit die gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben sowie in der beruflichen Aus- und Weiterbildung zu ermöglichen. Eine essentielle Voraussetzung für eine bessere Navigation, für einen Überblick und für die Sicherheit sind digitale Karten von Gebäuden, die zudem Informationen über deren Barrierefreiheit enthalten. Bisher ist die Erstellung barrierefreier Gebäudekarten nur mit erheblichem manuellem Aufwand möglich. Dieses Problem wird im Projekt AccessibleMaps adressiert.

Ansatz

Durch den Einsatz innovativer Bildverarbeitungsmethoden werden Merkmale über die Barrierefreiheit gesammelt und in automatisch digitalisierten Gebäudekarten ergänzt. Die Art der erhobenen Merkmale, deren erforderliche Qualität und Nutzung werden zusammen mit Betroffenen festgelegt und in Pilotstudien mit den Zielgruppen evaluiert. Die erzeugten Karten werden in einer barrierefreien Web-Anwendung zur Verfügung gestellt. Die Informationen der Karten sollen individuell an die aktuelle Situation und die Bedürfnisse der Zielgruppe anpassbar sein. So können alle relevanten Weginformationen selbständig recherchiert, Wege geplant oder eine barrierefreie Darstellung der Gebäudekarten erstellt werden, um diese zu Hause oder während der Reise visuell, taktil oder in gesprochener Form nutzen zu können.

Projektwebseite

Laufzeit

September 2019 bis Dezember 2022         

Kooperationspartner*innen

Professur für Mensch-Computer-Interaktion an der TU Dresden

Finanzierung

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Ausgleichsfonds (Förderkennzeichen: 01KM151112)

 

Logo Accessible Maps

Grundriss eines Tagungsortes als visuelle Karte (links), auf einem zweidimensionalen taktilen Display (Mitte) und als geprägte Grafik mit Blindenschrift (rechts)

Abbildung: Grundriss eines Tagungsortes als visuelle Karte (links), auf einem zweidimensionalen taktilen Display (Mitte) und als geprägte Grafik mit Blindenschrift (rechts)